Alex

Alex

(2 Kommentare, 650 Beiträge)

Dieser Nutzer hat keine Profilinformationen angegeben.

Homepage: http://www.natur-blog.de

Beiträge von Alex

Bundesrat stimmt gegen Gentechnik

0

Der Bundesrat hat sich entschieden gegen Gentechnik in der Landwirtschaft ausgesprochen. In einer von der Mehrheit unterstützten Entschließung, verwahrte er sich gegen die bisherigen Vorschriften der EU, demzufolge der Anbau von genmanipulierten Pflanzen nur dann verboten werden kann, wenn eine Gefahr für die Umwelt oder die Gesundheit der Verbraucher nachgewiesen werden kann. Dagegen forderte der Bundesrat ein komplettes Anbauverbot von Genpflanzen, durch die Bundesregierung. Sollte die Regierung das Verbot nicht in der EU durchsetzen können, verlangt der Bundesrat, dass statt dessen, in dieser Angelegenheit, ein Selbstbestimmungsrecht der EU-Mitgliedsstaaten erlangt werden müsse. Nach derzeitigem EU-Recht, darf in keinem EU-Land ein Anbauverbot, beispielsweise für Genmanipulierten Mais verhängt werden. Mit ihrem Widerspruch gegen diese aktuelle Rechtslage, gehen die Länder mit dem Willen der meisten Verbraucher konform. Während in den USA genveränderte Lebensmittel größtenteils akzeptiert werden, sind die Menschen in Deutschland eher skeptisch. Nach Aussage des bayerischen Umweltministers, Marcel Huber (CSU), sind drei Viertel aller Deutschen gegen Genpflanzen. Dementsprechend fordert er, dass die Regierung alle Möglichkeiten ausschöpft, um den Anbau und Verkauf genmanipulierter Lebensmittel in Deutschland zu unterbinden.

IGH verbieten Walfang in Japan

0

Das höchste UN-Gericht hat jetzt den japanischen Walfang in der Arktis verboten. Es begründete die Entscheidung damit, dass der Walfang nicht wissenschaftlichen Zwecken, wie von den japanischen Behörden bisher behauptet worden war, diene, sondern größtenteils kommerziellen Zwecken. Es seien eher “finanzielle Überlegungen als rein wissenschaftliche Kriterien”, für die japanische Regierung entscheidend gewesen, erklärte Peter Tomka, der IGH-Präsident. Damit gab das Gericht der australischen Regierung recht, die deswegen schon 2010 gegen Japan geklagt hatte. Die Regierung in Tokio ließ bereits bekannt geben, dass sich Japan an das Verbot halten werde. Der Internationale Gerichtshof ist für die Vereinten Nationen die höchste Rechtsinstanz und seine Urteile für alle UN-Staaten bindend. Japanische Walfänger töteten, trotz des kommerziellen Walfangverbots, zwischen 1987 und 2009 über 10.000 Wale. Walfleisch gilt in Japan als Delikatesse und erfreut sich dort großer Beliebtheit. Ralf Sonntag, von der Tierschutzorganisation IFAW lobte die Entscheidung des IGH als “Meilenstein für den Walschutz”. Endlich müssten auch die letzten drei Walfang-Nationen einsehen, “dass der Walfang keinen Platz im 21. Jahrhundert hat”. Davon unberührt bleibt die japanische Waljagd im Nordpazifik. Dort dürfen noch immer jährlich 500 Wale für angebliche wissenschaftliche Untersuchungen getötet werden.

Energiewende genießt hohe Akzeptanz bei den Deutschen

0

Trotz der zusätzlichen Belastung durch die EEG-Umlage, die für die Energiewende erhoben wird, ist die Mehrheit der Deutschen gegen die geplante Bremse des Ökostrom-Ausbaus. Auch Experten und Verbände kritisierten die Pläne und mahnten, anlässlich des Klimaberichts, die konsequente Umsetzung der Energiewende an. Energie effizienter zu nutzen und den Treibhausgasausstoß zu verringern, gehe nur durch stärkere Anstrengung, erklärte der ehemalige Chef der UN-Umweltbehörde (UNEP), Klaus Töpfer. Auch der, von einigen deutschen Politikern geforderte Ausbau der Kohlenutzung, dürfe nicht die Ziele der Energiewende aufweichen. Das letztendliche Ziel müsse das Ende der Kohlenutzung sein, forderte Töpfer. Kohlekraft ist, aufgrund des Preisverfalls von CO²-Zertifikaten, derzeit wieder billiger, was zu einem “gesellschaftlichen Großkonflikt im Bereich Kohle” führt, wie Agora-Direktor, Patrick Graichen, erläutert. Trotzdem fordern 57 Prozent aller Deutschen das Tempo der Energiewende zu beschleunigen. Dem schließt sich auch die SPD-Bundesumweltministerin, Barbara Hendricks an. Sie tritt für weitere Maßnahmen ein, um das Ziel, die Emission bis 2020 um 40 Prozent zu senken, auch erreichen zu können. “Ich will mehr Anreize auch für kleine Projekte setzen”, erklärt sie in einem Interview mit dem Magazin “Focus”. Dazu könnten beispielsweise eine bessere Förderung der Teilsanierung von Bestandsimmobilien gehören, die bisher vernachlässigt wird. Hendricks: “Es muss nicht immer die teure Komplettsanierung sein.” Auch in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehr und der Dienstleistungsbranche, gäbe es noch Potential, Energie einzusparen.

Oettinger will mehr Kohlekraftnutzung

0

Erneut versucht ein deutscher Politiker, den vor Jahren begonnenen Wechsel zu erneuerbaren Energien zu verhindern. So forderte jetzt der amtierende EU-Energiekommissar Günther Oettinger, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere die Wind- und Solarkraft, reduziert werden sollte. Oettinger: “Den bisherigen Schweinsgalopp müssen wir stoppen. Ich rate zu einer Geschwindigkeitsbegrenzung beim weiteren Ausbau von Solar- und Windkraft.” Seiner, für die Regierung hoffentlich unmaßgeblichen Meinung nach, ist das Speicherproblem für Strom aus alternativen Energien zu groß, um zeitnah gelöst zu werden. “Daran wird sich in den nächsten zehn Jahren nichts ändern. Erst wenn man Strom speichern kann, kann Wind- und Solarkraft die ganze Zukunft gehören”, erklärte er in einem Interview mit der “Bild”-Zeitung. Statt dessen sollte die Regierung wieder verstärkt auf Braunkohle setzen, vorrangig aus marktwirtschaftlichen Gründen. Das gerade die Braunkohleverbrennung einen Großteil des klimaschädigenden CO² produziert und erst vor wenigen Tagen die Folgen des bereits stattfindenden Klimawandels auf der Klimakonferenz dargelegt wurden, scheint ihn nicht weiter tangiert zu haben.

WWF warnt erneut eindringlich vor den Folgen der Erderwärmung

0

Der WWF hat erneut eindringlich vor den Folgen des bereits stattfindenden Klimawandels für die einheimischen Tier- und Pflanzenarten gewarnt. “Der Klimawandel hat einen Katalysator-Effekt: Bei schlechten Ausgangsbedingungen droht er für immer mehr bedrohte Arten zum Sargnagel zu werden”, erklärte der deutsche WWF-Vorstand Eberhard Brandes. Er verwies dabei auf den aktuellen Sachstandbericht des Weltklimarats, der die immer wieder dementierte Erderwärmung nachweisen konnte. Die steigenden Temperaturen führen dazu, dass sich immer mehr Tiere und Pflanzen aus südlicheren Gebieten bei uns ansiedeln, während die hier einheimischen Arten versuchen, Richtung Norden auszuwandern. Das ist jedoch aufgrund der oft nicht zusammenhängenden Naturgebiete nur eingeschränkt möglich. Während sich viele Brutgebiete europäischer Vogelarten bis zum Ende des 21. Jahrhunderts um rund 550 Kilometer nördlich verschoben haben werden, ist dieses Ausweichen für die meisten Reptilien, Amphibien oder Säugetieren keine Option. Darüber hinaus muss mit einem immensen wirtschaftlichen Schaden, allein schon durch das Aussterben vieler Baum- und Pflanzenarten, gerechnet werden. So droht der Möbel-, der Bau- und der Papierindustrie, durch das erwartete Aussterben der schnell wachsenden Waldkiefern, ein starker Rückgang.

Alex's RSS Feed
Gehe zum Anfang