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	<title>Natur-Blog.de &#187; Forstwirtschaft</title>
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		<title>Verkehrsministerium stoppt Grünbrücken für Wildtiere</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 09:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Bundesverkehrsministerium hat jetzt aus Geldmangel den Neubau von sogenannten Grünbrücken gestoppt. Diese sollen sicherstellen, dass Wildtiere auch stark befahrende Fernstraßen ohne Gefahr überqueren können. Das &#8220;Bundesprogramm Wiedervernetzung&#8221; war von der Regierung als Teil des Koalitionsvertrages geplant wurden, könne aber aufgrund der &#8220;engen Spielräume&#8221; derzeit nicht gewährleistet werden, wie das Verkehrsministerium durch einen Sprecher bekanntmachen [...]]]></description>
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</script></div><p style="text-align: justify;">Das Bundesverkehrsministerium hat jetzt aus Geldmangel den Neubau von sogenannten <strong>Grünbrücken</strong> gestoppt. Diese sollen sicherstellen, dass Wildtiere auch stark befahrende Fernstraßen ohne Gefahr überqueren können. Das &#8220;Bundesprogramm Wiedervernetzung&#8221; war von der Regierung als Teil des Koalitionsvertrages geplant wurden, könne aber aufgrund der &#8220;engen Spielräume&#8221; derzeit nicht gewährleistet werden, wie das Verkehrsministerium durch einen Sprecher bekanntmachen ließ. Für die neuen geplanten Baumaßnahmen sind in der Finanzierung keine weiteren Grünbrücken vorgesehen. Noch im vergangenen Jahr hat die amtierende Regierung 86 Millionen Euro für den Bau von 17 Grünbrücken bereit gestellt. Damit soll nicht nur, durch die Beibehaltung der natürlichen Wanderwege der Wildtiere, die biologische Vielfalt Deutschlands erhalten bleiben, auch die Zahl der Wildunfälle auf Autobahnen könnte dadurch verringert werden. Die bereits bezahlten Übergänge werden zwar noch gebaut, alle weiteren Pläne müssen derzeit jedoch zurückgestellt werden. Problematisch ist allerdings, dass viele Bauprojekte an diesbezügliche Forderungen durch Umweltschutzverbände geknüpft sind. Durch fehlende staatliche Zuschüsse dürfte es für die Verhandlungspartner bei umstrittenen Bauprojekten in den kommenden Jahren schwieriger werden, einen Kompromiss zu erzielen.</p>
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		<title>Phytophthora ramorum: Neuer Pilz bedroht Waldbestände Europas</title>
		<link>http://www.natur-blog.de/phytophthora-ramorum-neuer-pilz-bedroht-waldbestande-europas/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 10:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte der Neunziger wurden in den US-amerikanischen Wäldern erstmals &#8220;blutende&#8221; Eichen entdeckt, die in relativ kurzer Zeit starben. Jäher Eichentod wurde die neue Baumkrankheit genannt, die längst auch in Europa Einzug gehalten hat. Hier sind es neben Bäumen auch Zierpflanzen wie der Rhododendron, die davon betroffen sind. Verursacht wird die Krankheit durch einen bis dahin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p style="text-align: justify;">Mitte der Neunziger wurden in den US-amerikanischen Wäldern erstmals &#8220;blutende&#8221; Eichen entdeckt, die in relativ kurzer Zeit starben. Jäher Eichentod wurde die neue Baumkrankheit genannt, die längst auch in Europa Einzug gehalten hat. Hier sind es neben Bäumen auch Zierpflanzen wie der Rhododendron, die davon betroffen sind. Verursacht wird die Krankheit durch einen bis dahin unbekannten Pilz; <strong>Phytophthora ramorum</strong>. Inzwischen hat der Befall des Waldes erschreckende Ausmaße angenommen. In Großbritannien starben in den vergangenen Jahren Millionen Lärchen und auch in den USA konnte das Fortschreiten der &#8220;Infektion&#8221; zwar verlangsamt werden, aufhalten lässt sie sich bisher allerdings nicht. Das liegt in erster Linie daran, dass jeder befallene Baum einzeln mit den Pilz-tötenden Pestiziden behandelt werden muss. Obwohl in Europa bisher nur Großbritannien unter dem Erreger zu leiden hat, ist die EU inzwischen besorgt. Den der Erreger scheint aus bisher nicht geklärten Gründen schnell seine Vorlieben für eine bestimmte Baumart wechseln zu können. Dies könnte EU-weit zu wirtschaftlichen Schäden in Milliardenhöhe führen, zusätzlich zu der steigenden Umweltbelastung durch die schnelle Vernichtung ganzer Waldbestände. Erste Untersuchungen lassen Wissenschaftler hoffen, dass die Ausbreigung des Pilzes aufgrund der Wetterbedingungen auf Großbritannien beschränkt bleibt. Sabine Werres vom Julius-Kühn-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen denkt; &#8220;An der kalifornischen Westküste herrscht die meiste Zeit im Jahr eine hohe Luftfeuchtigkeit, was für die Vermehrung des Erregers günstig ist. Regen- und Nebeltröpfchen können den Erreger außerdem sehr einfach von befallenen Blättern aus verbreiten.&#8221; Falls sie sich irrt, könnte der Pilz in den kommenden Jahren an unserem ohnehin geringen Baumbestand, große Schäden anrichten.</p>
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		<title>Jagderlaubnis für Wölfe in Schweden</title>
		<link>http://www.natur-blog.de/jagderlaubnis-fur-wolfe-in-schweden/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 18:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst zum zweiten Mal, seit mehr als sechsundvierzig Jahren, hat Schweden eine Jagderlaubnis für Wölfe erteilt. 20 Tiere dürfen zwischen Mitte Januar und Mitte Februar geschossen werden, wie die Stockholmer Umweltschutzbehörde mitteilte. Mit diesen niedrigen Abschussquoten will die Behörde den Bestand der Tiere allmählich auf die von der Regierung gewünschte Zahl senken. Wölfe werden in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p style="text-align: justify;"><a href="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/wolf.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-127" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Der Wolf" src="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/wolf.jpg" alt="" width="107" height="162" /></a>Erst zum zweiten Mal, seit mehr als sechsundvierzig Jahren, hat Schweden eine <strong>Jagderlaubnis für Wölfe</strong> erteilt. 20 Tiere dürfen zwischen Mitte Januar und Mitte Februar geschossen werden, wie die Stockholmer Umweltschutzbehörde mitteilte. Mit diesen niedrigen Abschussquoten will die Behörde den Bestand der Tiere allmählich auf die von der Regierung gewünschte Zahl senken. Wölfe werden in Schweden regelmäßig in Vororten gesichtet, was vielen Städtern Angst macht. Außerdem kommt es vor, dass sie Haus- oder Zuchttiere reissen. Deshalb hat das schwedische Parlament entschieden, die Zahl der Wölfe auf 210 Tiere zu reduzieren. Der WWF kritisierte, dass die Reduzierung des Bestandes willkürlich getroffen wurde und nicht klar ist, ob die ohnehin geringe Wolfspopulation sich bei einer solchen Reduzierung erhalten kann. Die schwedische Partei der Grünen hofft, dass die Europäische Kommission Einspruch gegen die Jagderlaubnis einlegt.</p>
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		<title>Österreich klagt über Holzmangel</title>
		<link>http://www.natur-blog.de/oesterreich-klagt-ueber-holzmangel/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 21:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Österreichs Holzindustrie hatte im vergangenen Jahr zu wenig Rohstoff. Die Produktion in 2009 ist um 16 Prozent gesunken. Doch laut Holzindustrie sollte es in 2010 wieder aufwärts gehen, denn nicht nur die Sägewerke, sondern auch die Platten- und Papierindustrie leiden unter zu wenig Holz. Auch die Exporte brachen ein. Wesentliche Exporte waren komplett weggebrochen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p style="text-align: justify;">Österreichs Holzindustrie hatte im vergangenen Jahr zu wenig Rohstoff. Die Produktion in 2009 ist um 16 Prozent gesunken. Doch laut Holzindustrie sollte es in 2010 wieder aufwärts gehen, denn nicht nur die Sägewerke, sondern auch die Platten- und Papierindustrie leiden unter zu wenig Holz. Auch die Exporte brachen ein. Wesentliche Exporte waren komplett weggebrochen, die Neubautätigkeit habe durch das Platzen der Immobilienblase abgenommen und auch die öffentliche Hand sei aufgrund der hohen Verschuldung zurückhaltend bei Investitionen gewesen. Die Exportquote lag nur bei 74 Prozent. Wichtige Abnehmerländer für Österreich sind Deutschland und Italien. Der Rundholzvorrat habe historische Tiefstände erreicht, was bedeutet, dass nur ein Drittel der durchschnittlichen Verfügbarkeit da ist. Die Folge sind Preissteigerungen bis zu 20 Prozent. Der Preis ist sozusagen explodiert. Der Preis stieg von bisher 70 Euro auf 85 Euro pro Meter. Doch der Holzmangel zieht sich über ganz Mitteleuropa fort. Ein Grund für den Holzmangel könnte sein, dass es nach den zahlreichen Stürmen bei gewissen Flächen eine Übernutzung gegeben hat, weshalb der Einschlag nun wieder zurückgefahren werden musste.</p>
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		<title>Bundestagsdebatte über das Bundeswaldgesetz</title>
		<link>http://www.natur-blog.de/bundestagsdebatte-ueber-das-bundeswaldgesetz/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 21:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller sagte am Mittwoch zur bevorstehenden Bundestagsdebatte: &#8220;Nach vier gescheiterten Versuchen, das Bundeswaldgesetz zu novellieren muss die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode endlich ein Ergebnis vorlegen. Das bestehende Bundeswaldgesetz hinkt der waldpolitischen Debatte um rund zwei Jahrzehnte hinterher. Es liefert keine Antworten auf die gestiegene Holznachfrage, den Klimawandel und den fortschreitenden Verlust der Artenvielfalt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p style="text-align: justify;">NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller sagte am Mittwoch zur bevorstehenden Bundestagsdebatte: &#8220;<em>Nach vier gescheiterten Versuchen, das Bundeswaldgesetz zu novellieren muss die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode endlich ein Ergebnis vorlegen. Das bestehende Bundeswaldgesetz hinkt der waldpolitischen Debatte um rund zwei Jahrzehnte hinterher. Es liefert keine Antworten auf die gestiegene Holznachfrage, den Klimawandel und den fortschreitenden Verlust der Artenvielfalt. Das Bundeswaldgesetz ist somit ein wichtiger naturschutzpolitischer Prüfstein für die Politik von Schwarz-Gelb im Bund.</em>&#8221; Deshalb fordert der <strong>Naturschutzbund </strong>eine Gesetzesänderung. Diese soll mehrere neue Aspekte mit einbeziehen. Die Weichen so Miller, sollen für eine ökologisch nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland gestellt werden. Eine Einführung zu ökologischen Mindeststandards für die Waldbewirtschaftung mit einem grundsätzlichen Verbot von Kahlschlägen sowie klaren Zielen für den Waldnaturschutz und das Wildtiermanagement soll das neue Gesetz beinhalten.</p>
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		<title>Maikäferplage in Hessen</title>
		<link>http://www.natur-blog.de/maikaeferplage-in-hessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 22:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hessischen Wälder werden aktuell von einer regelrechten Maikäferplage heimgesucht. Maikäfer graben sich nach ihrer Metarmophose im April und Mai aus dem Boden und ernähren sich hauptsächlich von den Blättern der Laubbäume. Nur vier bis sieben Wochen hat ein juveniler Maikäfer Zeit, sich zu paaren und Eier zu legen, bevor er stirbt. Die größere Gefahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p style="text-align: justify;"><a href="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/maikäfer.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-170" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Maikäferplage in Hessen" src="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/maikäfer-270x300.jpg" alt="" width="170" height="189" /></a>Die hessischen Wälder werden aktuell von einer regelrechten Maikäferplage heimgesucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Maikäfer graben sich nach ihrer Metarmophose im April und Mai aus dem Boden und ernähren sich hauptsächlich von den Blättern der Laubbäume. Nur vier bis sieben Wochen hat ein juveniler Maikäfer Zeit, sich zu paaren und Eier zu legen, bevor er stirbt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die größere Gefahr für unsere Wälder geht von den Larven, den sogenannten Engerlingen aus. Sie ernähren sich von den Wurzeln der Bäume und können so, wenn sie zahlreich auftreten, ganze Wälder abtöten.</p>
<p style="text-align: justify;">Vier Jahre brauchen sie bis zur vollständigen Geschlechtsreife und haben in dieser Zeit einen hohen Energiebedarf. Das besondere an Maikäfern ist, das die Zyklen in denen die Larven schlüpfen regional synchronisiert sind. Nach drei Jahren mit geringem Maikäferbestand treten sie im vierten Jahr in wesentlich größerer Anzahl auf. Dazu kommt, dass die Tiere aus bisher nicht geklärten Gründen ca. alle 30 bis 45 Jahre in geradezu seuchenartigem Ausmaß vorkommen. Eine solche Plage droht jetzt den hessischen Wäldern. Bis zu 176 Engerlinge pro Quadratmeter wurden bei Probegrabungen von Forstmitarbeitern gezählt. Das einzige bewährte Mittel gegen Maikäfer ist Gift, dass allerdings auch andere Insekten und fleischfressende Kleinsäuger tötet. Deshalb wird erst einmal versucht, die Anzahl der Larven auf natürlichem Wege zu dezimieren. Die Experten sind allerdings eher skeptisch, da alle ähnlichen Bemühungen in der Vergangenheit gescheitert sind.</p>
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		<title>Wald-Wild-Konflikt in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 15:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Pressemitteilungen vom 05.05.2010 werden die notwendigen Umbauten in naturnahe Mischwälder durch Wildverbiss großflächig behindert. Dies sind die aktuellen Ergebnisse zum Gutachten des Wald-Wild-Konfliktes und wurden am Mittwoch vom Bundesamt für Naturschutz, dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft in Berlin vorgestellt. Wild gehört zwar selbstverständlich zum Wald, jedoch sind die Schäden durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p style="text-align: justify;"><a href="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/wald-wild.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-185" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Wald-Wild-Konflikt in Deutschland" src="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/wald-wild.jpg" alt="" width="210" height="140" /></a>Laut Pressemitteilungen vom 05.05.2010 werden die notwendigen <strong>Umbauten in naturnahe Mischwälder durch Wildverbiss großflächig behindert</strong>. Dies sind die aktuellen Ergebnisse zum Gutachten des <em>Wald-Wild-Konfliktes</em> und wurden am Mittwoch vom Bundesamt für Naturschutz, dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft in Berlin vorgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wild gehört zwar selbstverständlich zum Wald, jedoch sind die Schäden durch Wildtiere sehr bedenklich. Georg Schirmbeck, der Präsident des DFWR, betonte ausdrücklich die Auswirkungen auf die Ökonomie und sagte: &#8220;Die tatsächlichen Konsequenzen der Schalenwildschäden für die Waldbesitzer und insbesondere für die kommenden Generationen von Waldbesitzern erscheinen bei konventionellen Schadensbewertungen nicht, weil die ökologischen, insbesondere aber die ökonomischen Nachteile einer Entmischung nicht berücksichtigt werden. Mit dem Verlust von Mischbaumarten durch Wildverbiss entsteht ein an Baumarten ärmerer Wald, der das ökonomische Risiko für den Waldbesitzer deutlich erhöht.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Doch Waldanteile braucht Deutschland. Nicht nur für die Holzproduktion, sondern auch als Erholungsfaktor. Jedes Kind und fast jeder Erwachsene geht gerne in den Wald. Aber auch für den Trinkwasserschutz ist ein Wald von entscheidender Bedeutung. Um diese Funktionalität &#8220;Wald&#8221; zu erhalten, müssen unbedingt Mischwälder aufgebaut werden. Doch dies gelingt durch hohe Wilddichten nur sehr selten. Durch Zäune, die Wild von Wäldern abhalten, entstehen jährlich unnötige Kosten von ungefähr 90 Millionen Euro. Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft zählt auf die Jäger und sagte: &#8220;Um dem gemeinsamen Ziel aber in Zukunft näher zu kommen, muss der Jäger mehr als heute verantwortungsvoller Partner der Waldbesitzer und der Forstwirtschaft werden.&#8221; Diese Aussage macht deutlich, dass in Zukunft mehr Wild geschossen werden darf. Insbesondere Rehwild, da hier die Reduktion dringend erforderlich ist. Aber auch andere Reduktionen sind denkbar, wie zum Beispiel der Verzicht auf Anrechnung von Unfallwild oder die Einschränkung von Wildfütterungen auf Notzeiten. Nun geht es darum die Jäger davon zu Überzeugen nicht den Wildbestandteil weiter nach oben zu treiben, sondern wirklich dem Waldsterben ein Ende zu bereiten.</p>
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		<title>In Südhessen werden die Maikäfer mit Hubschrauber bekämpft</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 20:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[In Pfungstadt (Hessen) wird derzeit mit einem Hubschrauber ein Gift eingesetzt, dass die bereits ausgeschwärmten Maikäfer bekämpfen soll. Wegen dem Fortpflanzungsrythmus der Maikäfer gibt es alle vier Jahre eine Plage. Nach Schätzungen des Naturschutzbundes Deutschland werden dieses Jahr Milliarden von Maikäfern die Eichen- und Buchenwälder befallen, deshalb beschloss Pfungstadt´s Bürgermeister Horst Baier, als einzige Kommune [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p style="text-align: justify;"><a href="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/maikäfer.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-170" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Maikäfer" src="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/05/maikäfer-270x300.jpg" alt="" width="189" height="210" /></a>In Pfungstadt (Hessen) wird derzeit mit einem Hubschrauber ein Gift eingesetzt, dass die bereits ausgeschwärmten <strong>Maikäfer </strong>bekämpfen soll. Wegen dem Fortpflanzungsrythmus der Maikäfer gibt es alle vier Jahre eine Plage. Nach Schätzungen des Naturschutzbundes Deutschland werden dieses Jahr Milliarden von Maikäfern die Eichen- und Buchenwälder befallen, deshalb beschloss Pfungstadt´s Bürgermeister Horst Baier, als einzige Kommune in Hessen, den Einsatz von Insektiziden. Nach Untersuchungen der Universität Greifswald ist das eingesetzte Gift <strong>auch für Menschen gefährlich</strong>, auch wenn akute Vergiftungen nur die Ausnahme sind. Daraufhin sperrte die Polizei am Montagnachmittag einen Autobahnabschnitt, der von der Sprühaktion betroffen war. Auch Spaziergänger werden für 48 Stunden mit Gefahrenbändern davon abgehalten den Forst zu betreten. In den Augen organisierter Naturschützer ist es eine unvernüftige Aktion. Helge May ein Sprecher des Naturschutzbundes Deutschland sagt: &#8220;<em>Maikäfer sind hier heimisch. Auf Dauer gesehen kommt der Wald mit ihnen zurecht.</em>&#8221; Der Naturschutzbund Deutschland empfiehlt zur Bekämpfung der Maikäfer, den Einsatz natürlicher Bekämpfungsmaßnahmen um auch alle anderen Waldbewohner zu schützen. Der Einsatz von einem Pilzes <em>Beauveria brongniartii</em>, was für den Maikäfer tödlich ist, wäre eine perfekte Möglichkeit. Hierbei werden Fallen mit Sexuallockstoffen geimpft, die die männlichen Maikäfer infiziert. Vielleicht bestehe dann mal die Möglichkeit für viele Deutsche zum ersten Mal einen Maikäfer zu sehen, denn trotz der Plage kennen viele Deutsche die Maikäfer nur aus Büchern. Zum Glück gibt es die nächste Plage erst wieder im Jahr 2014. Bis dahin kann sich der Wald von dem jetzt ausgesprühten Gift wieder erholen.</p>
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		<title>Der Wolf soll ins Jagdrecht aufgenommen werden</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 16:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Umweltminister Frank Kupfer möchte den Wolf in das Jagdrecht aufnehmen. Mit dieser Aufnahme möchte Kupfer einer Forderung des Landesjagdverbandes nachkommen. Für eine Bejagung ist die Zahl der Wölfe mit 110 Tieren zu klein, deshalb ist ein abschießen der Wölfe grundsätzlich ausgeschlossen. Kupfer betonte aber, dass sich am Schutzstatus des Wolfes nichts ändern würde. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p style="text-align: justify;"><a href="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/wolf.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-127" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title=" Der Wolf soll in das Jagdrecht" src="http://www.natur-blog.de/wp-content/uploads/2010/04/wolf.jpg" alt="" width="119" height="180" /></a>Der Umweltminister Frank Kupfer möchte den <strong>Wolf in das Jagdrecht aufnehmen</strong>. Mit dieser Aufnahme möchte Kupfer einer Forderung des Landesjagdverbandes nachkommen. Für eine Bejagung ist die Zahl der Wölfe mit 110 Tieren zu klein, deshalb ist ein abschießen der Wölfe grundsätzlich ausgeschlossen. Kupfer betonte aber, dass sich am <a href="http://www.natur-blog.de/sachsen-pro-wolf/">Schutzstatus des Wolfes</a> nichts ändern würde. Die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht ist allerdings auch an Bedingungen geknüpft. So sollen zur Unterstützung des bisherigen Wolfsmanagment mindestens fünf Jäger pro Landkreis ausgebildet werden. die Vorkommen der Wölfe zu melden und bei Begutachtung von Tierrissen festzustellen, ob diese durch einen Wolf geschehen sind. Kupfer verwies auch auf andere geschützte Tiere, die zwar im Jagdrecht erfasst sind, aber keinesfalls gejagt werden dürfen, wie Luchs, Fischotter und zahlreiche Greifvögel.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausnahmen zum Abschuss bei den Wölfen, wie auch bei anderen seltenen Tierarten werden auch künftig nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörden in Abstimmung mit dem Ministerium bei auffälligen Tieren möglich sein.</p>
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		<title>Stirbt die Fichte aus?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 22:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forstwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Man mÃ¶chte meinen es klingt Paradox was die Waldbesitzer in den letzten Wochen verkÃ¼ndet haben. Bei gefÃ¤hrdeten Nadelbaumarten wird doch wenn dann meist die WeiÃŸtanne genannt. Und nun soll die Fichte vom Aussterben bedroht sein? Eine Baumart, die in Deutschlands WaldflÃ¤che gegenÃ¼ber des natÃ¼rlichen Vorkommens (PNV) stark Ã¼berreprÃ¤sentiert ist. Doch da haben die Waldbesitzer recht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- aeBeginAds --><p>Man mÃ¶chte meinen es klingt Paradox was die Waldbesitzer in den letzten Wochen verkÃ¼ndet haben. Bei gefÃ¤hrdeten Nadelbaumarten wird doch wenn dann meist die WeiÃŸtanne genannt. Und nun soll die Fichte vom Aussterben bedroht sein? Eine Baumart, die in Deutschlands WaldflÃ¤che gegenÃ¼ber des natÃ¼rlichen Vorkommens (PNV) stark Ã¼berreprÃ¤sentiert ist.<br />
Doch da haben die Waldbesitzer recht, denn dieser Schein trÃ¼gt. Die Fichte kommt bei uns immer noch in groÃŸen ReinbestÃ¤nden vor. Durch den zunehmenden <a href="http://www.natur-blog.de/category/klima/">Klimawandel</a> bekommen die Feinde der Fichte &#8211; der BorkenkÃ¤fer &#8211; einen mÃ¤chtigen Populationsschub. Gerade die Fichten in ReinbestÃ¤nden wÃ¤ren hier fÃ¼r potentielle KalamitÃ¤ten ein gefundenes Fressen.<br />
Den Klimawandel wird man wohl nicht mehr komplett aufhalten kÃ¶nnen. Daher sollten sich die Waldbesitzer frÃ¼hzeitig an einen Waldumbau in Richtung Mischwald und enger Anlehnung an die PNV setzen. Nur so gibt man den mÃ¶glichen Gefahren einen kleineren Angriffspunkt.</p>
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