Umwelt

Schnee im Mai…

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Vier zentimeter Neuschnee im Schwarzwald und zwei zentimeter Neuschnee im Sauerland und das am 07. Mai. Eigentlich bereiten wir uns alle auf den Sommer vor. Schon vor wenigen Tagen, wurden die Schränke umgeräumt mit dem Frühjahrsputz angefangen und der Frühling hat uns ins Freie gelockt. Immer wenn ich spazieren gegangen bin, lachten alle Menschen, ob jung oder alt, jeder freute sich. Es war eine richtige Freude. Und jetzt der Schock. Überall in Deutschland ist es richtig kalt und nun auch noch der Schnee. Diejenigen, die dieses mal mit dem Aufziehen der Sommerreifen zu spät dran waren hatten richtig Glück. Alle anderen sind nicht mehr vom Fleck gekommen. Doch am Mittag schmolz der Schnee dann doch weg.

Aber ein Aufatmen ist leider noch nicht in Sicht. Die Kaltfront hält noch das ganze Wochenende an, wahrscheinlich noch etwas länger. Auch wenn es nicht mehr zu Schneefällen kommen soll, ist dieses Wetter wirklich sehr deprimierend.

Diese Wetterumschwünge gibt es jedoch schon seit Jahren, bloß dass sich niemand daran erinnern möchte, deshalb gibt es keiner zu. Lieber gibt man dem Klimawandel die Schuld.

Ich kann nur den Rat geben, durchhalten und die kalte Luft genießen. Denn im Sommer ist uns ja immer viel zu heiß.

Genetische Vielfalt schützt

Ameisenversuch – Genetische Vielfalt schützt

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Ameisen sind wahrscheinlich die am wenigsten beachteten einheimischen Tiere. Und doch eignen gerade sie sich hervorragend für vergleichende Studien, wie z.B. über die Ausbreitung von Seuchen.

Ganz ähnlich wie der Mensch leben Ameisen in großen Kolonien zusammen. Das hat nicht nur Vorteile. Durch den engen Kontakt können sich Infektionen schnell auf den ganzen Insektenstaat ausbreiten. Wie beim Menschen hängt auch bei der Ameise der Verlauf einer Infektion von ihrem Immunsystem ab. Wissenschaftliche Untersuchungen einer tropischen Ameisenart über einen Zeitraum von vier Jahren, haben jetzt ergeben, dass die Chance schwere Infektionen zu überleben für einen Ameisenstaat umso höher ist, je größer die genetische Vielfalt (Diversität) in jeder Gruppe ist. Während die beobachteten Ameisen, die mehreren Königinnen entstammten sehr schnell neue Krankheitskeime erkennen und beseitigen konnten, reagierten die Tiere die Nachwuchs nur einer Königin, also genetisch wesentlich enger verwandt waren, viel langsamer und unter größeren Verlusten. Für die meisten Humanbiologen ist dies sicher nur eine weitere Bestätigung längst bekannter Tatsachen. Die Studie ist aber auch eine Erinnerung daran, dass unser Zusammenleben Vielfalt nicht nur hervorbringt, sondern sie auch braucht.

Öl erreicht die Küste von Louisiana

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Der republikanische Gouverneur des US-Bundesstaates Louisiana, Piyush Jindal, hat den Notstand ausgerufen, Präsident Barack Obama erhöhte die Meldung und rief den „nationalen Notstand“ aus.

Dem Golf von Mexiko droht die größte Umweltkatastrophe die es seit 1989 in Alaska gab. Damals lief der Öltanker „Exxon Valdez“ auf ein Riff und verlor im Nachgang insgesamt 42.000 Tonnen Rohöl. 2000 Kilometer Küste waren betroffen. Aus den drei Lecks der gesunkenen Bohrinsel laufen jeden Tag fast 800 Tonnen Rohöl aus, das jetzt auch die Küsten erreicht. Die Katastrophe scheint nicht beherrschbar zu sein. Neben den zig Tausend Tieren, die durch den gigantischen Ölteppich verenden, ist auch das Ökosystem an den Küsten schwer betroffen.

Der Ölkonzern BP muss sich hingegen auf starke Forderungen der amerikanischen Regierung einstellen. Präsident Obama kündigte an, die entstandenen Kosten der Katastrophe an BP weitergeben zu wollen.

Klimakonferenz

In Deutschland wird es immer wärmer

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Die Temperatur im Jahr 2009 betrug im Mittel 9,2 Grad Celsius, was ein Plus von 0,9 Grad Celsius zum langjährigen Mittelwert beträgt. Nun kann es immer mal wieder ein Jahr geben, was extrem viel kälter oder wärmer ist, aber die Tendenz ist auch in Deutschland steigend.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilte in seiner Pressekonferenz mit, dass es sich im vergangenen Jahr um das dreizehnt wärmste Jahr seit 1881 handelte. Auch andere europäische Länder haben wärmere Temperaturen zu verzeichnen. Weiterhin teilt der DWD mit, dass die Temperatur in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 um 1,1 Grad zugenommen hat. Erschreckend ist, dass sich die höchste Erwärmung in der Jahresperiode von 2000 bis 2009 abgespielt hat.

Nicht nur die Temperaturen verändern sich durch den Klimawandel. Auch die Niederschläge nahmen in Deutschland um elf Prozent zu seit dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Veränderungen des Klimas wirken sich verstärkt auf den landwirtschaftlichen Dienst aus. In den nächsten Jahren wird es mehr wärme liebende Pflanzen auf den Äckern geben, als heute üblich.

Ein weiteres Feld, welches der Deutsche Wetterdienst auf Grund seines neuen Klimareports auswertete, ist der Wald. Durch mildere Winter werde sich der Borkenkäfer beispielsweise stark vermehren, der Wald an sich werde sich in Zukunft sehr stark verändern.

Die Windenergie ist auf dem Vormarsch

Hochseewindpark könnte bis zu acht Kernkraftwerke ersetzen

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Der erste in der Nordsee gelegene Windpark ist heute offiziell in Betrieb gegangen. Bei dem Bau der Windkraftanlagen handelt es sich um ein Pilotprojekt (Alpha Ventus), bei dem die Energiekonzerne EON, Vattenfall und EWE insgesamt 250 Millionen Euro investierten. Bei der Eröffnungsveranstaltung sprach Bundesumweltminister Norbert Röttgen sogar von einem Pionierprojekt, dass das Tor ins Zeitalter der erneuerbaren Energien weit öffnet. Alpha Ventus ist der erste Windpark, der auf hoher See Strom produziert. Zwölf Rotoren laufen mit einer Leistung von je fünf Megawatt in 30 Metern Tiefe. Wobei einige Anlagen bereits seit August im Probebetrieb laufen und ins deutsche Energienetz einspeisen. Die nun produzierte Strommenge soll dem Verbrauch von 50.000 Haushalten entsprechen.

Ziel ist es so Röttgen, durch Windkraftanlagen auf See bis 2030 eine Leistung von 25.000 Megawatt zu erreichen. Der neue Windpark hat dagegen gerade einmal eine Leistung von 60 Megawatt. Doch mehrere Windkraftwerke sind schon genehmigt, so dass eine Realisierung möglich ist.

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