Umwelt

Leichtes Erdbeben im Rhein-Main-Gebiet

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In der Nacht von Montag auf Dienstag ereignete sich nordwestlich des Frankfurter Flughafens ein Erdbeben mit einer Stärke zwischen 3,2 und 3,4 auf der Richterskala. Jedoch besteht kein Grund zur Besorgnis. Für diese Region ist ein solches Beben nicht ungewöhnlich. Selbst die Frankfurter Feuerwehr musste in der Nacht nicht ausrücken. Die eingehenden Anrufer konnten am Telefon beruhigt werden. Durch die Erschütterungen wurde keiner verletzt und es konnten auch keine nennenswerten Schäden verzeichnet werden.

Höhere Steuern für Atomkraft

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Unabhängig von der Entscheidung über eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke, plant die Bundesregierung im Rahmen ihres großen Sparpaketes eine Erhöhung der Steuer für die Betreiber der Atomkraftwerke. Betroffen davon sind RWE, E.on, Vattenfall und EnBW. Mit dieser „Brennelemente-Steuer“ sollen die Kosten für die Lagerung und Sicherung des atomaren Abfalles gedeckt werden. Schwierig bei der Erhebung dieser, sicher angemessenen Steuer ist, dass die ehemalige Rot-Grüne Regierung, im Rahmen des Beschlusses über den Ausstieg aus der Atomenergie, den Betreibern zugesichert hatte, sie nicht mit einer Erhöhung der Steuern weiter zu belasten. Daran fühlt sich die CDU/FDP-Regierung nach Prüfung der Verträge allerdings nicht gebunden, da es sich bei dieser Zusage nicht um einen Teil des Vertrages, sondern nur um eine einseitige politische Verabredung, durch die ehemalige Regierung handelt. Einen Widerspruch zur Verfassung sieht Vize-Regierungssprecherin Sabine Heimbach nicht und sie erklärt: “Die Festlegung auf die Steuer ist endgültig“.

2,3 Milliarden Euro pro Jahr, soll die neue Steuer einbringen. Natürlich ist eine ‘Atomenergiesteuer‘, die explizit für die Beseitigung des verursachten Abfalls erhoben wird sinnvoll und notwendig. Allerdings hofft die amtierende Regierung auch, durch die von ihr gewünschte Verlängerung der Atommeiler-Laufzeiten, langgfristig noch wesentlich höhere Summen einnehmen zu können. Das wäre jedoch die Entscheidung für einen sehr kurzfristigen Nutzen, denn die sichere Lagerung der strahlenden Brennstäbe werden noch Kosten verursachen, wenn die Nutznießer dieser politischen Maßnahme längst vergessen sind.

Imker in New York

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Unter „wilde, grausame, ungestüme und gefährliche Tiere“, fielen bis vor wenigen Wochen, laut Gesundheitsamt der Stadt New York auch die Bienen, weshalb ihre Haltung ebenso untersagt war, wie die Haltung von Kobras oder Hyänen. Doch als 2007 ein Massensterben der Bienen in Amerika auftrat, ausgelöst durch veränderte Umweltbedingungen und die Einkreuzung der sogenannten Afrikanischen Killerbiene, ignorierten viele New Yorker das Gesetz. Überall in der Stadt entstanden kleine Bienenzuchten. In Hinterhöfen, auf Balkonen und Hausdächern wurden Bienenstöcke aufgestellt. Die angedrohte Strafe von 2000 Dollar hielt die Tierfreunde nicht auf. Sogar Radio City Music Hall und das Natural History Museum hielten sich Bienenstöcke. Die Kosten wurden durch den Verkauf des Honigs gedeckt – und überraschenderweise, löste das einen regelrechten Run auf „Großstadthonig“ aus. Je ausgefallener die Standorte, desto mehr Geld waren die Käufer bereit zu zahlen. Inzwischen haben auch andere Großstädter die Chance erkannt. So erzielt „Pariser Honig“ einen Preis von 15 Euro, für ein 125-Gramm-Glas. Auch in Deutschland haben die Stadtimker inzwischen Einzug gehalten. Auf dem Dach des Museums für moderne Kunst in Frankfurt, hat die Künstlergruppe „Finger“ eine kleine Imkerei installiert. Hier wird nicht nur Honig produziert, es gibt auch Führungen, Vorträge und Workshops für Kinder.

Und die New Yorker Bienen, wurden aus der Liste der „wilden, grausamen und gefährlichen Tiere“ gestrichen.

Neues Oderhochwasser in Sicht

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Nach Daten des Brandenburger Landesumweltamtes vom Dienstag sind am südlichsten polnischen Oder-Pegel in Miedonia die Pegelstände innerhalb von 24 Stunden um 2 Meter auf 8,83 Meter gestiegen. Bereits am Tag zuvor ist der Pegelstand um 1,69m gestiegen. Ein Hochwasserausruf erfolgt in Miedonia bereits ab 6,00m. Polnische Politiker sprechen schon jetzt von einer vergleichbaren Situation, wie bei dem extremen Hochwasser von 1997. Damals lag der Pegelstand bei 10,45m. Deutsche Politiker sehen das Hochwasser dieses Jahr eher gelassen und wollen keinen Vergleich zulassen. Im südlichsten deutschen Oderteil liegt der Pegelstand sogar noch 67 Zentimeter unterhalb des Richtwerts für die unterste Alarmstufe. In Polen dagegen haben fast alle Pegelstände die Richtwerte hierfür erreicht. Doch laut Prognosen werden die ersten Hochwasserwellen in Deutschland zum Pfingswochenende erwartet.

Schnee im Mai…

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Vier zentimeter Neuschnee im Schwarzwald und zwei zentimeter Neuschnee im Sauerland und das am 07. Mai. Eigentlich bereiten wir uns alle auf den Sommer vor. Schon vor wenigen Tagen, wurden die Schränke umgeräumt mit dem Frühjahrsputz angefangen und der Frühling hat uns ins Freie gelockt. Immer wenn ich spazieren gegangen bin, lachten alle Menschen, ob jung oder alt, jeder freute sich. Es war eine richtige Freude. Und jetzt der Schock. Überall in Deutschland ist es richtig kalt und nun auch noch der Schnee. Diejenigen, die dieses mal mit dem Aufziehen der Sommerreifen zu spät dran waren hatten richtig Glück. Alle anderen sind nicht mehr vom Fleck gekommen. Doch am Mittag schmolz der Schnee dann doch weg.

Aber ein Aufatmen ist leider noch nicht in Sicht. Die Kaltfront hält noch das ganze Wochenende an, wahrscheinlich noch etwas länger. Auch wenn es nicht mehr zu Schneefällen kommen soll, ist dieses Wetter wirklich sehr deprimierend.

Diese Wetterumschwünge gibt es jedoch schon seit Jahren, bloß dass sich niemand daran erinnern möchte, deshalb gibt es keiner zu. Lieber gibt man dem Klimawandel die Schuld.

Ich kann nur den Rat geben, durchhalten und die kalte Luft genießen. Denn im Sommer ist uns ja immer viel zu heiß.

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