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Trockenster November aller Zeiten

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Der November war der trockenste Monat, seit Beginn der Temperaturmessungen 1881. Wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach erklärte, fielen in diesem Monat nur rund 3 Liter Regen pro Quadratmeter. Noch nie hatte es einen so trockenen November, oder anderen Monat gegeben. Der Tiefstwert lag bisher bei 3,65 Litern pro Quadratmetern, die im April 1893 gemessen wurden. In einigen Gebieten Deutschlands fiel in den vergangenen vier Wochen überhaupt kein Niederschlag. Lediglich im Norden und in der Mitte Deutschlands, ging ein wenig Regen nieder. Durch die lange Trockenheit sind die Flusspegel der meisten großen Flüsse derzeit ebenfalls auf einem Tiefstand. Auch der erwartete Schnee in den Alpen blieb aufgrund der großen Trockenheit bisher aus. Dafür schien in diesem November ungewöhnlich oft die Sonne. Mit 95 Sonnenstunden lag der November rund 75 Prozent über den durchschnittlich 53 Stunden Sonnenscheindauer, die sonst zu dieser Jahreszeit üblich sind. Dementsprechend war die Durchschnittstemperatur mit viereinhalb Grad auch vergleichsweise angenehm mild.

Titanwurz lockt Besucher in den Botanischen Garten

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Die größte Blüte der Welt hat der Titanwurz. Ihr unverzweiter Blütenstand kann bis zu 3 Metern hoch werden. Eine knapp zwei Meter hohe Blüte lockte dieser Tage mehrere Tausend Menschen in das Tropenhaus des Berliner Botanischen Garten. Für drei Tage öffnet die exotische Pflanze ihre Blüte und stößt dabei einen infernalischen Gestank aus. Mit dem Geruch nach verwesendem Fleisch, lockt sie Fliegen und Fleisch fressende Insekten an, die hier ihre Eier ablegen und die Blume dabei bestäuben. Der Duftstoff enthält verschiedene Schwefelverbindungen, die den starken Aasgeruch bewirken. “Darin mischen sich Duftstoffe von Kot, Ammoniak und Urin – es ist ein bestialischer Gestank”, erzählt Gesche Hohlstein, die Sprecherin des Botanischen Gartens. Gelingt die Befruchtung, bilden sich viele kleine Beeren, die Samen der Pflanzen enthalten. Die Mutterpflanze stirbt dann allerdings ab. Damit auch Nicht-Berliner die Blüte sehen können, hat der Botanische Garten eine Live-Kamera angebracht, die viele einzelne Fotos im Zeitraffer zeigt, so dass die Entfaltung der Blüte in einem kurzen, einminütigen Film angesehen werden kann. Drei Tage lang bleibt die Blüte offen, bis sie sich wieder schließt und abknickt.

“Mückenkarte für Deutschland” wird erarbeitet

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Exotische Mücken, verbreiten neue Krankheiten in Europa. Angelockt durch die klimatischen Veränderungen, finden Zoologen und Wissenschaftler immer häufiger Fluginsekten in Deutschland, die bis vor wenigen Jahren nur in südlicheren Gefilden heimisch waren. Diese jedoch erhöhen nicht nur die Vielfalt der mitteleuropäischen Fauna, sondern treten auch in Konkurrenzkampf um Futter und Lebensraum, mit den einheimischen Tieren – und übertragen neue, hier bisher unbekannte Krankheiten, deren Träger sie sind. Wissenschaftler des Hamburger Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, haben eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung der derzeit in Deutschland lebenden Mücken gebildet. Dafür stellten sie in der Umgebung von Seen und Flüssen Mückenfallen auf, mit denen sich rund 500.000 Tiere fangen ließen. Jetzt planen sie anhand der bisherigen Ergebnisse, eine Art “Mückenkarte für Deutschland” zu erarbeiten. BNI-Vorstandsmitglied Egbert Tannich: “[Dies ist] ein gesundheitspolitisch wichtiger Schritt in der kontinuierlichen Überwachung der Stechmücken und der von Stechmücken übertragenen Viren in Deutschland.” Schwere Infektionskrankheiten, die in Zukunft aufgrund der Übertragung durch Mücken auch hier in Deutschland erwartet werden, sind zum Beispiel Malaria, oder das Dengue-Fieber.

Globale Erwärmung: Wieso wird es im Winter kälter?

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Aufgrund des von uns verursachten Klimawandels erwarten uns zukünftig nicht nur heißere Sommer, sondern auch kältere Winter. Der Grund dafür liegt in den Luftströmungen. Das in der Arktis schrumpfende Eis führt dazu, dass dort die unteren Luftschichten aufgeheizt werden, was wiederum die Luftzirkulation verändert. Vladimir Petoukhov, vom Potsdamer Institut für Klimaforschung erklärt: “Diese Störungen könnten die Wahrscheinlichkeit des Auftretens extrem kalter Winter in Europa und Nordasien verdreifachen. Harte Winter wie der vergangenen Jahres oder jener 2005/06 widersprechen nicht dem Bild globaler Erwärmung, sondern vervollständigen es eher. Unsere Simulationen haben eine ziemlich deutliche nichtlineare Reaktion der Lufttemperatur und der Winde erkennen lassen, als wir im Rechner die Ausdehnung der Eisdecke haben schrumpfen lassen.” Als ziemlich stark, bezeichneten er und seine Kollegen den Zusammenhang, zwischen dem schmelzenden Eis und den tieferen Temperaturen im Winter. Allmählich macht sich auch die Erkenntnis unter den Politikern der USA und China breit, dass es im Eigeninteresse ist, eine weitere Klimaänderung zu vermeiden. Wie der US-Energieminister Steve Chu jetzt bekannt gab, planen Peking und Washington zukünftig eine umfassende Zusammenarbeit bei der Entwicklung abgaßarmer Fahrzeuge und der allgemeinen Verminderung von Kohlendioxidausstoßes. In der größten Forschungskooperation, die bisher zwischen beiden Ländern vereinbart wurde, werden China und die USA 150 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um neue und Abgaßarme Technologien zu entwickeln. Im Rahmen dieses Paktes verpflichten sich auch 60 der größten Städte weltweit freiwillig, ihren Ausstoß an CO² drastisch zu senken. Der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Marcelo Ebrard dazu: “Wir werden zum ersten Mal ein Abkommen unterzeichnen, das Ziele für die Reduzierung von Emissionen festlegt”. Dies soll vor allem auch als Vorbild für andere Städte dienen. Bleibt zu hoffen, dass es für eine gravierende Verbesserung nicht schon zu spät ist.

Was sind Neozoa?

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Die vielen neu angelegten Wasserwege, wie beispielsweise der Main-Donau-Kanal, der ein kürzere Verbindung zwischen Nordsee und dem Schwarzen Meer darstellt, hat nicht nur Vorteile. Denn auf diesem Weg kommen auch immer mehr Tiere in unsere Gewässer, auf die das hier vorhandene ökologische Gleichgewicht nicht vorbereitet ist. Auch durch die Kiele vieler Boote, oder die Sportgeräte von Wassersportlern, an denen Kleinstlebewesen und Laich haftet, tragen zur Vermischung der Arten bei. Sind die Tiere erst einmal da, wird man sie nicht wieder los. Das hat eine ständige Veränderung und oft auch Deziemierung einheimischer Flora und Fauna zur Folge. Davon bleibt auch der Bodensee nicht verschont. Chinesische Teichmuscheln, gegen die einheimische Muschelarten keine Chancen haben. Auch Höckerflohkrebse und Körbchenmuscheln verdrängen hier andere Kleinlebewesen, von denen wiederum viel größere Tierarten leben. Doch am stärksten verbreitet haben sich hier die sogenannten Donau-Schwebegarnelen, die in rießigen Schwärmen von Millionen Tieren jedes Jahr auftauchen. In wie weit sich dadurch unsere Flüsse und Seen verändern werden, lässt sich heute noch nicht abschätzen. Es ist ein Roulette-Spiel, dass sich

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