Zum 25. Mal jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Anlässlich des traurigen Jahrestages und der zeitgleich statt findenden Reaktorkatastrophe in Fukushima, haben die Grünen in Sachsen endlich eine glaubwürdige Abkehr der deutschen Regierung von der Kernenergieerzeugung gefordert. Der sächsische Landesvorsitzende Volkmar Zschocke mahnte im Ostermontag in Dresden; “Der tödliche Supergau kann sich täglich und überall wiederholen. Tschernobyl mahnt: Atomkraft ist die gefährlichste und teuerste Form der Stromerzeugung.” Vor allem die Landesregierung sieht er derzeit in der Pflicht zu reagieren. Noch immer ist die Nutzung von Atomenergie für Sachsen vertraglich festgelegt. Lippenbekenntnisse werden die Bevölkerung dauerhaft nicht beruhigen. Zschocke: “Das Bekenntnis zum Atomausstieg ist unglaubwürdig, solange dort die Kernkraftnutzung als Option für Sachsen fest verankert ist.”