Man hört es immer wieder: "Ich fahre zur billigen Tankstelle, dort spare ich zwei Cent pro Liter.". Schön und gut, aber wie sieht es aus mit dem Verbrauch, um zur Tankstelle des Vertrauens zu kommen? Rentiert sich der Weg zur günstigeren Tankstelle?
Der TÜV sieht rechnet sein Testergebnis vor und zeigt, ob sich der Weg zur Billigtankstelle wirklich lohnt. Die Antwort liegt auf der Hand – es kommt darauf an. Wenn jemand sich extra ins Auto setzt, um zur nächsten Tankstelle zu fahren, so ist das nicht nur äußerst unrentabel, sondern auch umwelttechnisch sehr bedenklich. Der Motor verbraucht in den ersten Minuten zur Erwärmung bereits 30 Liter pro 100 Kilometer Sprit.
Wer also extra losfährt zum Tanken, der kann auch gleich zur nahe gelegensten Tankstation fahren. Überlegt man sich, wie viel es ausmacht, wenn man seinen Wagen volltankt, dann muss man sich die Frage stellen, was zwei Cent bringen. Bei 35 Litern für 1,35 Euro kommt man auf einen Betrag von 47,25 Euro. Bei zwei Cent Unterschied im Spritpreis auf 46,55 Euro, also auf eine Ersparnis von 70 Cent.
Bei den erwähnten Verbräuchen in der Anfangsphase des Fahrens kommt man bei einem Kilometer bereits auf 40 Cent Spritverbrauch – Ein Unterschied von nur zwei Kilometern ist dann bereits unrentabel. Fazit: Tanken wenn man sowieso gerade unterwegs ist und dann zur billigeren Tankstelle fahren, macht sich im Geldbeutel wirklich spürbar.