Schwierige Bergung vom Rhein-Tanker

Die Säure-Ladung des im Rhein havarierten Tankers, soll jetzt in den Fluss geleitet und auf die Art entsorgt werden. Die dafür zuständige Einsatzzentrale begründete ihre diesbezügliche Entscheidung damit, dass die Stabilität des gekenterten Schiffes nicht mehr gegeben ist und deshalb ein Bruch des Decks befürchtet wird. Ein Bruch würde nach Angaben der Behörde nicht nur das Leben der an der Bergung des Schiffs arbeitenden Menschen gefährden, sondern es bestünde auch die Gefahr einer unkontrollierten Reaktion der Schwefelsäure mit dem Wasser. Außerdem sieht sie in der Einleitung der Säure in den Rhein keine Gefahr für das Ökosystem des Flusses. Circa 80 Tonnen Schwefelsäure sollen jetzt kontrolliert in den Rhein abgelassen werden. Nach Meinung der Experten werde das Rheinwasser die Säure neutralisieren. Schäden am Ökosystem würden lediglich örtlich begrenzt auftreten. Bereits Mitte Januar war der Tanker gekentert. Dabei starben zwei Crewmitglieder. Die Bergung des Wracks ist nur durch ein teilweises Auseinandernehmen möglich.

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