Neue Naturkatastrophe durch gesunkene Bohrinsel

Von Autor, 27. April 2010 10:36

Die im Golf von Mexiko gesunkene Bohrinsel des Konzerns BP verliert jeden Tag rund 160.000 Liter Öl (ca. 1000 Barrel). Bereits jetzt ist ein gigantischer Ölteppich mit einer Fläche von 30 Quadratkilometern auf dem Meer zu beobachten, dies berichtet eine Sprecherin der US-Küstenwache. Ein unbemanntes U-Boot habe den Teppich entdeckt.

Laut Küstenwache muss man mit einem täglichen Austritt von über einer Millionen Liter Rohöl rechnen – eine gigantische Naturkatastrophe! Wie viel sich auf der Bohrinsel befanden, ist nicht sicher, Experten schätzen eine Menge von über zweieinhalb Millionen Liter Diesel.

Ob die Bemühungen der Küstenwache, ein weiteres Verhindern des Ölaustritts, stand halten, bleibt abzuwarten. Hier stellt sich vor allem Sturm und die rauhe See als ein gefürchteter Gegenspieler heraus. Sollte das Öl die Küste von Louisiana erreichen, wird das Ausmass der Katastrophe unbeschreiblich und wahrscheinlich irreparabel.

2 Antworten für “Neue Naturkatastrophe durch gesunkene Bohrinsel”

  1. [...] Golf von Mexiko droht die größte Umweltkatastrophe die es seit 1989 in Alaska gab. Damals lief der Öltanker „Exxon Valdez“ auf ein Riff und [...]

  2. [...] durch die starke Meeresströmung besteht nun die Gefahr, dass die Ölpest sich im Golf von Mexiko so weit ausbreitet, dass sie Florida erreicht. Es ist „zunehmend [...]

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