Seit einem Monat läuft das Öl
Über einen Monat ist es jetzt her, dass die Ölbohrinsel „Deepwater Horizon“ explodierte. Seitdem strömt ununterbrochen Öl in den Golf von Mexico und verpestet Wasser und Strände. Zwar kann seit einer Woche ein Teil des Öles abgesaugt werden, doch der größere Teil fließt weiterhin ungehindert ins Meer. Hoffnungslosigkeit und Zorn machen sich unter der Bevölkerung breit und auch die US-Regierung verliert langsam die Geduld mit dem Ölkonzern. Jetzt kündigte BP-Geschäftsführer Bob Dudley weitere Versuche an, dass Öl zu stoppen. Das Bohrloch soll mit Schlammmassen beschossen werden, die es verstopfen sollen. Im August soll durch zusätzlich gebohrte Kanäle Zement eingeleitet werden, wodurch das Bohrloch dann endgültig versiegelt werden soll. Erste Untersuchungen der Unfallursache haben ergeben, dass BP wissentlich eine geringere Sicherheit in Kauf genommen hatten. Das geht aus einem Schreiben vom Oktober 2004 hervor, dass von einem der verantwortlichen Mitarbeiter des Konzerns unterzeichnet war.
[...] Operation “Top Kill” von BP sollte das Bohrloch im Golf von Mexiko abdichten, was leider nicht gelungen ist. Weiter laufen tonnenweise Öl aus dem Bohrloch ins [...]
[...] Es bleibt zu hoffen, dass die katastrophalen Auswirkungen unseres Handelns, wie aktuell bei der Öl-Havarie im Golf von Mexico ersichtlich ist, diesmal für mehr Verhandlungsbereitschaft bei den [...]