13. Castor in Gorleben eingetroffen

Der inzwischen 13. Castor-Transport hat nach fünf Tagen seinen vorübergehenden Bestimmungsort, das Atommüllager Gorleben, erreicht. Elf Behälter mit hoch radioaktivem Atommüll, wurden aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage „La Hague“ nach Deutschland importiert und befinden sich jetzt im sogenannten Zwischenlager, einer oberirdischen Halle in denen die Castor-Behälter für unbestimmte Zeit abgestellt werden, um auszukühlen. Die Dauer von fünf Tagen war die längste, die bisher für einen Castor-Transport benötigt wurde. Bis zum Ende der Strecke hatten Atomkraft-Gegner gegen den Transport des strahlenden Materials demonstriert und die Fahrt verzögert. Mehreren Aktivisten war es außerdem während der Verladung auf LKW gelungen, in das Führerhaus eines der Castor Transporter zu klettern und den Transport dadurch zu verzögern. Rund 1800 Demonstranten streikten mit einer Sitzblockade kurz vor Gorleben und mussten gewaltsam von der Polizei entfernt werden.

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