Chinesische Umweltschützer kritisieren Apple

Auch in China gewinnt der Umweltschutz immer mehr an Bedeutung. Ein Verband verschiedener chinesischer Umweltschutzorganisationen hat jetzt öffentlich den US-amerikanischen Konzern Apple kritisiert. Der Computer-Konzern bezieht einen nicht unerheblichen Teil seiner Bauteile von chinesischen Firmen, deren schlechte Arbeitsbedingungen Umwelt und Mitarbeiter vergiften. In einem Bericht, dem die Untersuchung der Produktionsbedingungen von 29 internationalen Konzernen zugrunde liegt, kam der Verband zu dem Schluss, dass in mehreren Zulieferbetrieben von Apple: „manche Arbeiter vergiftet und krank gemacht, die Nachbarschaft verschmutzt, die Rechte, Interessen und Würde der Beschäftigten verletzt“ werden. Von allen 29 untersuchten Unternehmen wurde Apple in dem Bereich am schlechtesten bewertet. Zwar behauptet Apple-Chef Steve Jobs, dass Apple „mehr als jeder andere Konzern auf diesem Planeten“ für seine Mitarbeiter tut, aber die Apple-Zulieferer schließt das wohl nicht mit ein. Apple ist jedoch nicht allein in der Kritik. Auch Nokia, Sony und LG haben im letzten Jahr nichts getan, um wie versprochen die Arbeitsbedingungen zu verbessern und höhere Umweltschutzstandards zu garantieren.

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