Höhn wirft Bundesregierung Schönung der Klima-Bilanz vor

Tricksereien seien der Grund, warum die Bundesregierung ihre Klimaschutz-Ziele erreiche, so äußert sich die Grünen-Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn in der Frankfurter Rundschau.

Die Regierung versprach 2005 die Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2012 um 30 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses sollte durch eigene Fahrzeuge und Regierungsgebäude realisiert werden. Wie Bärbel Höhn dem Frankfurter Blatt mitteilte, würden diese Klimaziele nur erreicht, weil ehemalige Kasernen der Nationalen Volksarmee (NVA) in die Bilanzen einbezogen werden.

Die Bundesregierung spricht davon, dass die zu erreichenden Ziele zumindest erfüllt, eher sogar „übererfüllt“ würden. Dieses sei eine Trickserei der Bundesregierung um der Öffentlichkeit zu suggerieren, dass die Regierung alles für den Klimaschutz unternimmt.

Rund drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr würden durch diese Schönung „eingespart“, so schätzen die Grünen. Die Frankfurter Rundschau schreibt, dass die Emissionen seit 1990 sogar um 13 Prozent auf 1,7 Millionen Tonnen in 2007 gestiegen seien.

Jeder Bürger kann seinen eigenen Beitrag zum Umweltschutz leisten ohne dafür viel Arbeit zu investieren, denn viele Menschen beziehen ihren Strom immer noch vom lokalen Erstversorger, welcher nicht nur viel teurer ist, sondern auch in den meisten Fällen weniger Erneuerbare Energien einsetzt als kleinere Anbieter. Damit spart jeder Bürger in seiner eigenen CO2-Bilanz sehr viele Emissionen ein. Der Wechsel ist denkbar einfach – meist reicht eine DIN A4-Seite Formular und der Wechsel wird, übrigens ohne Versorgungslücke, vom potentiellen neuen Versorger durchgeführt. Der Online-Stromrechner kann Ihnen hier sehr Wohl helfen.

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