Unglücks-Frachter wieder frei

Der Kohlefrachter, der am Samstag vor Ostern auf das weltberühmte Great Barrier Reef auflief, ist freigeschleppt worden. Eine drohende Sturmwarnung brachte die australischen Experten in Bedrängnisse, sie nutzen die einsetzende Flut, um den Frachter aus dem Korallenriff zu befreien.

Das im Weltnaturerbe festgefahrene chinesische Schiff „Shen Neng I“ hatte am Ostersamstag eine illegale Route durch die australische Region benutzt und zerstörte große Teile des insgesamt 345.000 Quadratkilometer großen Riffs. Die australische Behörde wird von den Betreibern der Werft Schadensersatz einfordern.

Nicht zuletzt der Klimawandel macht dem sensiblen Ökosystem zu schaffen – nun muss der Mensch auch durch das Umgehen von Regeln bzw. Gesetzen noch weitere Schäden verursachen. Nicht auszudenken, welcher Schaden resultiert hätte, wenn das an Bord befindliche Öl, was immerhin eine Größe von 1000 Tonnen betrug, ins Meer gelangt wäre.

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