Schwere Dürre in Thailand

Es ist die schlimmste Dürre, seit fast zwanzig Jahren. Wie in Bangkok jetzt bekannt gegeben wurde, lässt die Hitze die Reisernte in Thailand extrem einbrechen. Noch nicht einmal die Hälfte des erwarteten und benötigten Ertrages kann in diesem Zyklus geerntet werden. Reis gehört zu den wichtigsten Exportgütern des Landes. Da Reis eine gute Bewässerung benötigt, werden fast siebzig Prozent des gesamten, im Land genutzten Wassers, für die Landwirtschaft verbraucht. Doch aufgrund der Dürre sind die großen Wasserreservoirs auf 15 Prozent gefallen. Das reicht nicht annähernd. Die drei-bis vierfache Menge würde benötigt, um die jährlich benötigte Ernte zu erzielen. Meteorologen, die genaue Aufzeichnungen über die jährliche Niederschlagsmenge führen, machen den Klimawandel für die Dürre verantwortlich.

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