Tropensturm: Arbeiten am Bohrloch gestoppt

Wegen eines aufziehenden Tropensturms wurden die Arbeiten von BP am immer noch offenen Bohrloch gestoppt. Dieser Befehl kam von der US-Regierung, um die rund 2000 Arbeiter zu beschützen. Die Schiffe sollen sich alle in Sicherheit bringen, so die US-Regierung. Auch wenn einige Schiffe eventuell vor Ort bleiben könnten, müsse die Sicherheit vorgehen, mahnte der zuständige US-Admiral Thad Allen. Allen weiter: „Wegen des Risikos durch den Tropensturm Bonnie für die Sicherheit der fast 2000 Menschen, die an der Bohrstelle gegen die BP-Ölpest kämpfen, werden sich viele der Schiffe von heute Nacht an darauf vorbereiten, dem Unheil aus dem Weg zu gehen.“ Dies betrifft in erster Linie, die Plattform für das Entlastungsbohrloch. Nach Angaben der Behörden verzögere sich die hoffentlich endgültige Verschließung des Bohrlochs um 12 Tage. Allen selber spricht von „mehreren Tagen„. Auch trotz Bedenken vieler, eine unbewachte Abdeckhaube, könne noch weit größere Schäden verursacht, bleibt die Abdeckhaube auf dem Bohrloch. BP wurde angewiesen, die Schiffe, von denen aus Untersee-Roboter zur Überwachung des Zylinders gesteuert würden, als letztes vor dem Sturm abzuziehen, um den Druck des Zylinders bis zu letzt überwachen zu können. Nun hoffen alle, dass die Arbeiten nach dem Sturm zügig voran gehen und endlich kein Rohöl mehr in den Golf von Mexiko fließt.

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