Unwetter: Über 1000 Tote in Brasilien

Schwere Unwetter haben im Süden Brasiliens Erdrutsche und Schlammlawinen ausgelöst. Mit mehr als 1000 Toten rechnen die brasilianischen Behörden. 610 konnten bisher erst geborgen und teilweise identifiziert werden. Allein in der Stadt Nova Friburgo starben nach bisherigem Wissen 274 Menschen in Schlamm- und Geröllmassen. 263 Todesopfer hat die benachbarte Stadt Petropolis zu beklagen. Wie Helfer und die wenigen Überlebenden bestätigen, wurden in der Gemeinde Campo Grande sämtliche 2500 Häuser völlig zerstört. Mehr als 14.000 Menschen haben nach Angaben der Rettungskräfte in dieser Gegend ihr Zuhause verloren und sind auf Hilfe angewiesen. Eine weitere Gefahr ist die Ausbreitung von Seuchen im tropischen Klima Brasiliens, da viele Leichen noch nicht gefunden wurden. Die Caritas International hat 50.000 Euro Soforthilfe bereit gestellt und bittet um weitere Spenden, um Unterkünfte und ärztliche Betreuung vor Ort gewährleisten zu können.

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