Uran Belastungen: Gefahr im Trinkwasser

Bereits 2008 berichtete Foodwatch über die hohen Belastungen im Trinkwasser, was ein hohes Gesundheitsrisiko gerade bei Babys und Kleinkindern verursacht. Daraufhin versprach die Politik einen Grenzwert für das hochgiftige, radioaktive Schwermetall – geschehen ist bislang jedoch nichts.

Heute nimmt sich das ZDF Magazin Frontal21 dem Thema an und berichtet über den Streit der Uran-Grenzwerte. Selbst in jedem vierten Mineralwasser sind zu hohe Werte vorhanden um damit Nahrung für Säuglinge herzustellen.

Das giftige Uran verursache Nierenschäden und reichere sich im Blut, in Knochen und in der Muttermilch an, so berichtet das ZDF auf seiner Frontal21-Webseite.

Foodwatch berichtete bereits im August 2008, dass es in 13 der 16 Bundesländer zu hohe Uranbelastungen gäbe. Der damalige Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) erklärte damals, dass ein Grenzwert absolut notwendig sei und dieser schnellstmöglich umgesetzt werden solle. Mittlerweile ist Seehofer nicht mehr Verbraucherminister – was seine Nachfolgerin, Ilse Eigner, setze diesen Grenzwert bislang ebenfalls nicht um. Es bleibt zu hoffen, dass Schäden an unseren Kindern ausbleiben und der Grenzwert für Uran im Trinkwasser schnellstmöglich kommt.

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