Globale Erderwärmung wird auch Deutschland treffen

Wissenschaftler warnen, dass sich auch in Deutschland der Klimawandel immer stärker bemerkbar machen wird. Immer öfter werden uns in Zukunft Hitzerekorde über 42 Grad auch in Deutschland schwer treffen, die unter anderem zum Austrocknen unserer großen Flüsse führen können. So wird vermutlich, so das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auch unser Rhein „öfter mal austrocknen“, auch wenn Deutschland das Glück hat zu den Ländern zu gehören, die vom Klimawandel wahrscheinlich zuletzt getroffen werden. Bemerkbar machen wird er sich jedoch indirekt schon viel früher und härter. Denn wenn die Temperatur, wie erwartet, um vier Grad steigt, werden die Menschen der tropischen Gegenden einen regelrechten Klimaschock erleiden, dessen Auswirkungen auch die europäische Gesellschaft massiv treffen würde. Die erwarteten Folgen sind, nach Angaben der Wissenschaftler, „dermaßen abschreckend, dass wir alles daransetzen sollten, den Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen“. Ohne den politischen Willen ist das jedoch schwierig, wie Joachim Schellhuber, der Direktor des PIK, kritisierte. Technisch und ökonomisch wäre eine solche Begrenzung des Temperaturanstiegs möglich und nötig, doch geht das nur, wenn Politiker sich auch international dafür einsetzen; wie beim bald beginnenden Weltklimagipfel in Doha.

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