Ist die Asiatischen Buschmücke in Deutschland eine Gefahr?

Das Leibnitz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung Münchberg warnt aktuell vor der Asiatischen Buschmücke und anderen exotischen Mückenarten, die gefährliche Krankheiten verbreiten und immer häufiger auch in Deutschland anzutreffen sind. Vor allem in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wurde in den vergangenen Monaten große Populationen der aggressiven Mückenart gefunden. Sie sind als Überträger vieler Viren, wie beispielsweise des West-Nil-Virus bekannt. Auch wurden in Deutschland schon Mücken die mit Malaria-Viren und dem Dengue-Fieber infiziert waren nachgewiesen. Als problematisch sehen die Forscher zudem, dass die Buschmücke (Aedes japonicus) in ihrem Verbreitungsgebiet die dort lebenden harmloseren einheimischen Mückenarten verdrängen. Begünstigt wird die Verbreitung der exotischen Stechmückenarten durch die Klimaerwärmung. Um einen Überblick über die Veränderungen der deutschen Fauna zu behalten und auf Gefahren durch neue exotische Krankheiten vorbereitet zu sein, stellen Biologen an Seen und Flüssen Mückenfallen auf. Dadurch behalten sie einen Überblick über die deutschlandweit vorkommenden Mückenpopulationen und deren Verschiebungen.

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