IEA warnt vor Klimaerwärmung

Nach Beurteilung der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die Erderwärmung möglicherweise wesentlich schlimmer ausfallen, als bislang angenommen. Ausgehend vom aktuellen Entwicklungsstand errechnete die IEA eine Klimaerwärmung von mindestens 3,6 bis 5,3 Grad Celsius, bis zum Ende des Jahrhunderts. Das von der internationalen Staatengemeinschaft anvisierte Ziel, die Erderwärmung in dieser Zeit auf 2 Grad zu begrenzen, wird mit den bisherigen Maßnahmen nicht erreicht. Der von der IEA vorgelegte Klimabericht zeigt auf, dass sich der Ausstoß von klimaschädigenden Treibhausgasen 2012 noch um 1,4 Prozent erhöht hat. Agenturchefin Maria von der Hoeven erklärte, dass es noch sehr viel Potential für die Senkung des CO²-Ausstoßes gibt, ohne die Wirtschaft zu beeinträchtigen. Werden diese absolut notwendigen Maßnahmen jedoch unterlassen, wird dies schon in wenigen Jahrzehnten schwere gesellschaftliche und wirtschaftliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Um das zu vermeiden ist es notwendig, ohne weitere Verzögerung, die Emissionen zu verringern. Bis 2020 sollte eine Senkung um acht Prozent vorgenommen werden, so die Energieagentur, um die massiven Folgen der Erderwärmung zu verhindern. Mögliche Maßnahmen wären der Verzicht auf Kohlekraftwerke, eine Kürzung der Subventionen für konventionelle Treibstoffe, oder die Effizienzsteigerung im Industrie-, Verkehr- und Transportwesen.

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