Schweres Erdbeben in Indien

Mindestens 19 Menschen starben nach bisherigen Angaben bei einem schweren Erdbeben im Nordosten Indiens. Mit einer Stärke von 6,9 überraschte das Beben Sikkim, einen zwischen Bhutan und Tibet liegenden indischen Bundesstaat. Das Epizentrum lag 60 Kilometer nördlich der Hauptstadt Sikkims, Gangtok, war jedoch so stark, dass es auch dort und noch in den benachbarten Ländern zu spüren war. Durch einstürzende Mauern kamen dabei mehrere Menschen ums Leben. Wie viele Opfer das Beben genau gefordert hat, steht bisher nicht fest. Umstürzende Strommasten verursachten jedoch anhaltende Stromausfälle in Gangtok und Umgebung. Mehrere Dutzend Häuser wurden zerstört. Durch die unkontrollierten Erdstöße kam es im indischen Bundesstaat Bihar zu einer Massenpanik, bei der neun weitere Menschen starben. Indiens Premierminister Manmohan Singh rief eine Dringlichkeitssitzung mit der Katastrophenschutzbehörde ein, um weitere Vorkommnisse dieser Art zu verhindern und erste Hilfsmaßnahmen zu koordinieren.

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