Treffen zum Schutz der Antarktis gescheitert

Das 14-tägige Treffen der Internationalen Kommission zum Schutz der Antarktis ist ohne ein Ergebnis zu Ende gegangen. Ein weiteres Treffen ist erst wieder für den Sommer nächsten Jahres geplant. Die Konferenz im australischen Hobart hatte zum Ziel, das 1,6 Millionen Quadratmeter große Gebiet des Ross-See zum Schutzgebiet zu erklären. Dabei handelt es sich um das derzeit sauberste ökologische System weltweit. Die Europäische Union, Australien und weitere Staaten hatten sich im Vorfeld des Treffens für eine Erweiterung des arktischen Schutzgebietes stark gemacht. Die Verhandlungen scheiterten jedoch, da Russland, China und die Ukraine nicht mit den damit verbundenen Beschränkungen der Fischerei einverstanden waren. Die Antarctic Ocean Alliance, ein Dachverband dutzender Umweltschutzorganisationen, kritisierte das Scheitern und die Blockade der drei Länder. Diese verhindere, dass die wenigen Rückzugsmöglichkeiten einer Vielzahl von Tieren angemessen geschützt werden kann. In der Antarktis leben neben Seelöwen, Robben und Pinguine etliche weitere seltene Tierarten, für die die Antarktis der einzige Lebensraum darstellt.

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