USA planen Verringerung der Methangasemission

In den USA werden neun Prozent der weltweit entstehenden Methangasemissionen produziert. Um diese zu senken, hat die US-Regierung jetzt ein entsprechendes Konzept vorgelegt. Dieses sieht vor, über einen mehrjährigen Zeitraum, in Zusammenarbeit mit den größten Methangas produzierenden Unternehmen, gezielt neue Verordnungen zu erlassen. Das meiste Methangas entsteht in landwirtschaftlichen Betrieben. Deshalb sollen die ersten Senkungspläne auch die Milchindustrie betreffen. Bis zum Juni rechnet die Regierung mit der Vorlage einer freiwilligen Verpflichtung der Milchindustrie, die Methanemissionen innerhalb der nächsten sechs Jahre um 25 Prozent zu senken. Das kann erreicht werden, indem das bei der Rinderhaltung anfallende Gas mittels noch nicht näher benannter Systeme, aufgearbeitet wird. Methangasemissionen haben, im Vergleich mit Kohlendioxid, eine um das 20-fache höhere Auswirkung auf das Klima. Nach China wird in den USA das meiste Methangas ausgestoßen. Die Reduzierung der Methangasemission ist Teil des Ziels der Regierung, den Ausstoß klimaschädigender Gase bis 2030 um drei Milliarden Tonnen zu verringern.

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