Weniger Fleisch für besseres Klima

Für den Umweltschutz auf Fleisch verzichten – das ist das Fazit, dass sich aus den Untersuchungen der Potsdamer Klimaforscher ergibt. 14 Prozent, der für das Klima so schädlichen Schadstoffe, fallen in der Landwirtschaft an. Besonders der Ausstoß von Methan und Lachgas, könnte um 80 Prozent reduziert werden, wenn der Konsum von Fleisch und Milch zu Gunsten von pflanzlichen Produkten gesenkt werden würde, da ein Großteil des Gases bei der Düngung der Felder für die Futtermittel anfällt. Es reicht auch nicht, dies nur national zu betrachten, da die Folgen der Klimaänderung vor unseren Grenzen keinen Halt macht. Ohnehin fallen die meisten schädlichen Abgase in den großen Industrienationen an. Die Studie weist darauf hin, dass auch in erster Linie in diesen Ländern der Ausstoß verringert werden muss: «Viele arme und unterernährte Menschen in Entwicklungsländern, die häufig an Proteinunterversorgung leiden, können ihren Konsum nicht weiter einschränken. Im Gegensatz dazu hätte eine weniger fleischhaltige Ernährung in Industrienationen positive Gesundheitseffekte».

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