Arbeiten an Asse gehen weiter

Die Stabilisierungsarbeiten an den Schachtanlagen in des Atommüllagers Asse werden fortgesetzt. Dafür werden mit einem Spezialbeton Hohlräume ausgefüllt, in denen kein Atommüll liegt. Damit hofft man die Stabilität der gesamten Anlage zu erhöhen. Bisher waren diese mit Salz aufgefüllt wurden, das inzwischen zusammengesackt ist, und sich so Hohlräume bilden konnten. Auch hofft man durch die Betonfüllung den Eintritt von Wasser zu verhindern. Problematisch ist daran weniger der Eintritt, als vielmehr das anschließende Auslaufen kontaminierten Wassers, dass dann unser Grund-und damit auch Trinkwasser verseuchen würde. Bisher wurden hier 446 Kubikmeter Spezialbeton verbraucht. Doch auch Dieser wird nicht ewig halten. Es zeichnet sich immer stärker ab, dass das Hauptargument der Atomenergie-Befürworter, die kostengünstige Erzeugung, ein Fehlschluss ist, für den noch Jahrhundertelang gezahlt werden muss. So ist es zu begrüßen, das der deutsche Bundesumweltminister stärker auf erneuerbare Energien setzt und besonders die Windenergie in den nächsten Jahren auch finanziell zu unterstützen plant.

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