Das Magazin Focus hat eine Umfrage bei der Forsa Institution in Auftrag gegeben welche ermitteln sollte wie die Deutschen zu den Atomkraftwerken und der Laufzeit stehen. Laut Befragung sind 44 Prozent der Befragten für längere Laufzeiten als die bisher geplanten, damit der Energiebedarf gedeckt wird. Es wurde zudem noch in Parteianhänger unterteilt, demnach waren 62 Prozent der Unionsanhänger und 60 Prozent der FDP Anhänger für eine Verlängerung der Laufzeiten. Bei den SPD Anhängern sprachen sich 65 Prozent gegen längere Laufzeiten aus, bei den Linken waren es 67 Prozent. Die Grünen hingegen sind mit 79 Prozent gegen die verlängerten Laufzeiten. Einig sind sich aber fast alle was die Nutzung der Atomkraft angeht, 81 Prozent sehen die Atomkraft in nächster Zeit noch als Muss um den Energiebedarf zu decken. Deutlich wird dies wieder bei den Parteivergleichen, CDU und FDP Anhänger sehen die mit 93 und 92 Prozent so, wohingegen bei SPD und Grünen etwas geringere Zahlen mit 79 und 62 Prozent zu finden sind. 15 Prozent der Gesamtbefragten sind der Meinung das sofort auf die Kraftwerke verzichtet werden kann. Man sieht anhand der Studie das die Bevölkerung weiß das man auf Atomkraft in nächster Zeit nicht verzichten kann, ebenfalls auffällig ist, dass die Menschen die Atomkraft nicht mehr so stark verurteilen wie noch vor einigen Jahren.
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Strom aus Atomkraft lässt nach
Die Stromgewinnung aus Atomkraftwerken geht langsam zurück, dass Internationale Wirtschaftsforum Regenerativer Energien teilte mit, dass im letzten Jahr in deutschen Werken nur noch 135 Milliarden Kilowattstunden produziert wurden. Ein Jahr zuvor lag die Produktion noch bei 149 Milliarden, absoluter Produktionshöhepunkt waren 171 Milliarden Kilowattstunden. Die Produktion im letzten Jahr weist den geringsten Stand seit 1990 auf. Aktuell werden in Deutschland 17 Atomkraftwerke betrieben, bis 2022 ist mit den Stromkonzernen durch die ehemals rot-grüne Regierung ein Ausstieg aus der Atomkraft vereinbart worden, die neue Koalition prüft momentan im Zuge des Energiekonzeptes bis 2050 ob die Kraftwerke nicht auch bis zu 60 Jahre in Betrieb bleiben können.
Referenzzentrum für Stammzellenforschung in Münster
Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Dr. Jürgen Rüttgers und die Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Anette Schavan haben am Freitag den Startschuss für ein gigantisches Forschungszentrum gegeben. Insgesamt werden 80 Millionen Euro investiert, um europaweit mit der Konkurrenz mithalten zu können. Drei Viertel der Investitionen stammen aus der Kasse des Landes NRW und die restlichen 25% vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Mit dem neuen Centrum für Angewandte Regenerative Entwicklungstechnologien, kurz CARE, soll das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster zur Nummer eins in Europa werden.
Bei der Stammzellenforschung können ausgereifte Körperzellen in ihr Ausgangsstadium zurückversetzt werden, so dass sie wie embryonale Stammzellen genutzt werden können. Die Forscher erhoffen sich dadurch neue Erkenntnisse über Krankheiten wie beispielsweise Parkinson oder Alzheimer zu erlangen und unabhängiger von der umstrittenen embryonalen Stammzellenforschung zu werden. In der Pressemitteilung der Uni Münster heißt es: „Mit der Förderung von CARE wird sich Deutschland einen Platz unter den führenden
Nationen auf dem dynamischen und aussichtsreichen Gebiet der biomedizinischen Forschung
sichern können“, so Hans Schöler vom Max-Planck-Institut Münster.
Naturkatastrophen haben große Auswirkungen
Beim Ausbruch vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökull am 15.04.2010 wurde nicht nur der Flugverkehr in ganz Europa zu mehr als 60% lahm gelegt, sondern es bestehen auch noch andere Gefahren und Konsequenzen. Dieser Ausbruch war bereits der zweite Ausbruch innerhalb von vier Wochen, dies führte zu einem Hochwasser in der umliegenden Region. Zwar soll die Staubwolke nicht das Klima stören, doch wenn man an die neuen Energien denkt und dafür die Kraft der Sonne benötigt, könnte dies gestört werden. Eine Staubwolke könnte die Sonnenenergie mindern. Auch wenn in diesem Bereich sicherlich keine Solaranlagen stehen, aber dennoch ist noch nicht sicher, ob die Staubwolke nicht noch intensiver und länger andauern wird, als alle Forscher vermuten. Auch ein weiterer Vulkanausbruch, bei dem eine weitere Staubwolke ausgestoßen wird, kann nicht ausgeschlossen werden, da weitere Eruptionen die Erde erschüttern.
Allerdings ist dieser Ausbruch dennoch harmlos anzusehen. Ein Vulkanausbruch von Tambora (Indonesien) im Jahr 1815 brachte den Menschen im darauffolgenden Jahr ein Jahr ohne Sommer. Selbst Goethe notierte sich in seinem Tagebuch Ende Juni 1815 „erster schöner Tag“. Solchen Naturkatastrophen wurden sogar Einfluss auf die Weltgeschichte zugeschrieben. Die Monster-Eruption von 1783/1784 von Laki auf Island setzte damals riesige Gasmengen frei. Daraufhin gab es Missernten und Hungersnöte, die beim Ausbruch der französischen Revolution sicherlich beigetragen haben.
Die Sonne wird in den nächsten Tagen und Wochen sicherlich dunkler sein, als im Normalfall. Daran kann man erkennen, wie lange die Staubwolke noch in unseren Lagen besteht.
2010 der schönste März
Das Gefühl hat uns nicht getäuscht – und das obwohl es trotzdem manchmal noch sehr kalt war – der März im Jahr 2010 war nach Berechnungen der US-Klimaforscher weltweit der heißeste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das erste Jahresquartal 2010 war seit 1880 das viertwärmste Quartal, dass jemals aufgezeichnet wurde. Laut Wissenschaftler liegt diese Erwärmung an der der deutlichen Erwärmung von Pazifik und Atlantik.