Die europäischen Binnengewässer werden schmutziger

Im Vergleich mit anderen europäischen Badegewässern, schneiden die deutschen Seen und Flüsse recht gut ab. Fast alle können ohne Bedenken genutzt werden, wie aus einem Bericht der EU zur Wasserqualität hervorgeht. Das bedeutet aber nur, dass die Mindestanforderungen für Badewasser erreicht werden. Wirklich gut ist der Bericht für Deutschland nicht. Zwar sind 97,2 Prozent aller als Badeorte ausgewiesenen Gewässer zum baden auch geeignet, aber die Qualität des Wassers hat sich verschlechtert. Während die Ostsee ihren Standard von 2009 halten konnte, sind die Binnengewässer Deutschlands stärker verschmutzt, als noch ein Jahr zuvor. Damit liegt Deutschland im europäischen Schnitt. 22.000 Seen, Strände und Flüsse wurden Europaweit dafür getestet; 2300 davon in Deutschland. Am besten schnitten die Gewässer in Zypern, Kroatien, Griechenland und Malta ab, was zumindest die deutschen Touristen freuen dürfte, die dort ihren Urlaub gebucht haben. Viel wichtiger, als die Badequalität unserer Seen und Flüsse zu erhalten ist es allerdings, die Qualität unseres Trinkwassers zu verbessern, dass zu großen Teilen von der Wasserqualität der Seen und Flüsse abhängt.

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