Forschungsdurchbruch bei Verdauungseffizienz von Rindern

Biologen der Forschungsabteilung des US-amerikanischen USDA, haben erfolgreich an der Verdauungseffizienz von Rindern geforscht. Zukünftig kann mit einem kleinen und preiswerten Pflanzenextrakt das dem Rinderfutter beigemischt wird, die Futterverwertung der Tiere um rund 30 Prozent erhöht werden. Das spart nicht nur gewaltige Kosten, es hat auch noch einen erstaunlichen Nebeneffekt; die Tiere riechen angenehmer. Mark Powell, einer der an der Untersuchung beteiligten Forscher erläutert: „Milchkühe bekommen üblicherweise ein sehr eiweißreiches Futter und erzeugen dann beim Verdauen diverse Stickstoffverbindungen. Überflüssigen Stickstoff scheiden sie über den Urin aus, wo Enzyme ihn in Ammoniak umwandeln“. Wird dem Futter Tannin, auch bekannt als Gerbsäure beigegeben, sorgt diese dafür das mehr Eiweiß in den Wiederkäuermagen gelangt und so ein größerer Teil verwertet wird. Das wiederum minimiert die Stickstoffproduktion und damit riecht der Urin der Tiere weniger streng. Gerade in Großbetrieben mit hunderten Tieren pro Stall, ist dies eine Erleichterung für die Mitarbeiter. Entscheidend ist allerdings die dadurch mögliche Verringerung der Futtermenge. Das spart den Landwirten Kosten und verringert die für die Fleisch- und Milchproduktion notwendige Energiezufuhr in Form von Futterpflanzen, was auch eine Entlastung für die Umwelt bedeutet.

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