Fazit des Petersberger Klimadialogs

Nach der gescheiterten UN-Klimakonferenz in Kopenhagen waren die Erwartungen an den Petersberger Klimadialog von vornherein nicht hoch. Da half auch der Zweckoptimismus unseres Umweltministers nichts, der noch zum Beginn des dritten und letzten Verhandlungstages, fast beschwörend, auf ein neue entstandenes Vertrauen zwischen den armen und den reichen Nationen hinwies. Ergebnisse wurden hauptsächlich für den Schutz des Waldes erzielt. Hierfür wird Deutschland unter anderem ca. 350 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Sicher, ein notwendiger und sinnvoller Schritt. Im Hauptanliegen der Konferenz aber, der Reduzierung des CO2-Ausstoßes, wurden keine Ergebnisse erzielt. So lange der US-Präsident Barack Obama es nicht schafft, ein vernünftiges Klimaschutzgesetz in seinem Land durchzusetzen, ist ein signifikanter Fortschritt auch nicht zu erwarten. Und ohne die USA als einem der größten Produzenten von Treibhausgasen, werden sich freiwillig weder China, noch afrikanische oder südamerikanische Entwicklungsländer vertraglich binden.

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