Geht die EU von weiteren Vulkanascheproblemen aus?

Bei einem Sondertreffen am Dienstag in Brüssel mit den EU-Verkehrsministern wurde eine Einigung über einheitliche Grenzwerte beim Luftverkehr getroffen. Grund für dieses Sondertreffen war das Flugchaos nach dem Vulkanausbruch und der Aschewolke, die sich in Europa ausbreitete. Nach diesem Treffen sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer: „Ich glaube, dass wir damit im Interesse von Verantwortung und Sicherheit erhebliche Fortschritte erzielt haben“. Die 27 EU-Mitglieder verpflichteten sich einvernehmlich die Grenzwerte des Drei-Zonen-Modells der Europäischen Flugsicherung zu befolgen. Die Grenzwerte bedeuten: Flüge sind verboten, sobald die Aschekonzentration in einem Kubikmeter Luft zwei Milligramm übersteigt. Das Flugverbot gilt dann auch in einem Radius von rund 110 Kilometern (60 nautische Meilen) um die Verbotszone. Diese Regelung tritt ab sofort in Kraft.

Am 24. Juni soll auch ein einheitliches europäisches Messsystem entwickelt werden. Dieses Messsystem wird aus Boden- und Luftmessstationen in den Mitliedsstaaten bestehen.

Rechnen also alle EU-Länder mit erneuten Vulkanausbrüchen? Eigentlich hört man, dass sich der isländische Vulkan einigermaßen beruhigt hat. Aber anscheinend geht man davon aus, dass alles was einmalig passiert, auch immer wieder passieren kann.

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