Kanzlerin mahnt zur Verantwortung bei Klimazielen

Auf dem diesjährigen Peterberger Klimadialog, der zur Vorbereitung der kommenden UN-Klimakonferenz dient, hat die deutsche Kanzlerin, Angela Merkel, alle teilnehmenden Staaten ermahnt, dass der Klimaschutz als eine „Chance für nachhaltiges Wirtschaften“ gesehen werden sollte. Da die fossilen Energieträger der Erde begrenzt sind, ist ein nachhaltiger und effizienter Umgang mit unseren Energieressourcen ohnehin notwendig. Allerdings ist der Klimawandel eines der langfristig schwersten Probleme, die in den kommenden Jahren zu lösen sein werden. Dabei dürfe uns die „Vielzahl von Herausforderungen“, wie die Schuldenkrise vieler Regierungen und die Folgen der Wirtschaftskrise, nicht die Bedrohung des Klimawandels ignorieren lassen. Auch wenn das heutige Handeln um eine Verringerung der Erderwärmung zu erreichen oft „sehr teuer und sehr mühselig“ scheint, so werden dadurch doch wesentlich gravierendere Probleme in der Zukunft vermindert, oder verhindert. „Natürlich wissen wir, dass die Industrieländer vor allen Dingen in der Verantwortung sind“, erklärte die Kanzlerin. Aber ein Erreichen der Klimaziele kann nur gelingen, wenn auch die Schwellenländer „ihren Beitrag leisten“.

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