Ölkatastrophe: Supertanker wartet auf besseres Wetter

Große Hoffnung bei der Bekämpfung der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, setzen die Verantwortlichen jetzt auf „A Whale“ einen Supertanker, der in der Lage ist bis zu 80 Millionen, durch Öl verschmutztes Wasser auf zu saugen und zu reinigen. Allerdings gestaltet sich der erste Einsatz der neuen Wunderwaffe als schwierig. Ein erster Testlauf konnte, aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse keine verwertbaren Ergebnisse liefern. Aber die Zeit drängt. Meteorologen haben neue Unwetter vorhergesagt, die die Arbeit des Tankers erschweren und das ausgelaufenen Öl weiter auf dem Meer verteilen.

An der texanischen Küste wurden inzwischen erste Ölklumpen angespült, die eindeutig der von BP verursachten Katastrophe zuzuordnen sind. Trotz seiner immensen Größe, scheint jetzt endlich auch der verantwortliche Erdölriese BP seine Unantastbarkeit verloren zu haben. Nach Angaben der „The Times“, plant die britische Regierung bereits Maßnahmen, um bei einem eventuellen Zusammenbruch des BP-Konzerns schnell reagieren zu können. Dies wäre notwendig, da in Großbritannien über 10.000 Menschen für BP arbeiten und etliche Pensionsfonds von einem Sturz des gigantischen Unternehmens betroffen wären. Die daraus resultierende Vorbildwirkung für andere Energiefirmen, ist allerdings nicht zu verachten.

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