Ölkatastrophe: Methangas in Rekordzeit abgebaut

Zur Überraschung der Wissenschaftler, hat eine aktuelle Studie von Geochemiker David Valentine gezeigt, dass bereits im vergangenen September der Großteil des bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko mit ausgeströmten Methangases von Bakterien zersetzt worden ist. Valentine: „Diese Bakterien wirken wie ein Filter und haben eine wichtige Funktion, denn sie verhindern, dass das Methan in die Atomsphäre eindringt“. Methangas macht circa 20 Prozent des Ölteppichs aus, der durch das Leck am Borloch nach der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ ausgelaufen ist. Insgesamt fünf Millionen Barrel Rohöl flossen in den drei Monaten, die es dauerte das Bohrloch zu schließen, in den Golf von Mexiko. Leider bezieht sich die überraschende Geschwindigkeit, mit der die Bakterien das Treibhausgas abgebaut haben, nicht auch auf die restlichen Bestandteile des Ölteppichs. Wie lange es dauern wird, bis dieser völlig zersetzt ist, kann bisher noch keiner der Wissenschaftler genau abschätzen.

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