Seltene Wale doppelt gefährdet

Wie amerikanische Meeresbiologen jetzt ermittelten, ist der Grund für die häufigeren Kollisionen von Booten mit seltenen Walarten, deren Fressgewohnheiten. Grundnahrungsmittel für die am stärksten vom Aussterben bedrohten Arten wie beispielsweise dem Blau- oder Glattwal, ist der Krill, eine im Plankton lebender Kleinkrebsart. Die Krill-Bestände leiden extrem unter der sich ausbreitenden Verschmutzung der Meere und der dazu kommenden globalen Erwärmung, was auch den Rückgang der auf sie angewiesenen Walpopulationen bewirkt. Krill schwimmt hauptsächlich an der Meeresoberfläche, wohin ihnen ihre Jäger folgen müssen. Das führt unverhältnismäßig oft zu Zusammenstößen mit Sport- und Fischerbooten und damit zum Tod der Wale, von denen bereits jetzt einige Arten nur noch eine Populationsgröße von einigen hundert Tieren haben. Umweltschützer hoffen, dass die von der Europäischen Union geplante Änderung des Fischereirechtes auch Regelungen vorsieht, durch die zukünftig die Zahl solche Kollisionen verringert werden kann.

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