Teilverbot für Pestizide

Ab Dezember gilt das, jetzt von der EU-Kommission bestätigte teilweise Pestizid-Verbot. Betroffen davon sind drei Pflanzenschutzmittel, die Clothianidin, Imidacloprid oder Thiamethoxam enthalten. Diese sind, nach Ansicht von Umweltschützern und Zoologen, eine der Ursachen für das derzeit hohe Bienensterben. Von Bienen werden rund 80 Prozent aller Bestäubungen durchgeführt. Damit sind Bienen nicht nur wichtig für ein stabiles Ökosystem, sondern auch für die Landwirtschaft. Die von der EU verbotenen Pestizide wirken auf das Nervensystem der Tiere, wodurch diese so stark geschädigt werden, dass sie nicht mehr in der Lage sind, die anstehenden Arbeiten in ihrer Kolonie zu erledigen, weshalb diese dann allmählich eingeht. Während die Hersteller, darunter der Konzern Bayer, den Zusammenhang zwischen ihren Pestiziden und dem Bienensterben dementieren, begrüßt der Europäische Berufsimkerverband die Entscheidung, auch wenn sie nur ein Teilverbot ist, da noch immer weitere, von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit als bedenklich eingestufte Wirkstoffe, zugelassen bleiben.

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