Mission „Top Kill“ ist gescheitert

Die Operation „Top Kill“ von BP sollte das Bohrloch im Golf von Mexiko abdichten, was leider nicht gelungen ist. Weiter laufen tonnenweise Öl aus dem Bohrloch ins Meer. Die Küsten im Mississippi-Delta werden weiter vom Öl heimgesucht. Die Ölkatastrophe nimmt seinen Lauf. Nun planen Experten weitere Maßnahmen, um die Katastrophe in den Griff zu bekommen. Demnach soll das Öl aufgefangen werden und in ein Schiff geleitet werden.

Seit der Explosion der Bohrinsel im April sind laut US-Regierung rund 150 Millionen Liter Öl ins Meer geflossen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Zahlreiche Tiere verenden an den Küsten, darunter auch seltene Tiere. Mehr als 240 Kilometer der Küsten sind bereits vom Öl verseucht worden.

Die Kosten, die der Ölkonzern BP bislang aufbringen musste, beziffert der Konzern auf 930 Millionen Dollar. Stellt man den Gewinn der ersten Quartals von über sechs Milliarden Euro gegenüber, so ist der Konzern immer noch nicht gefährdet. Vielleicht musste die größte Ölkatastrophe der Vereinigten Staaten kommen, damit die Menschen endlich begreifen, wo die Abhängigkeit vom Öl langfristig hinführen kann.

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